Sebastian van Bürk

Geschäftsmodell Groupon / CityDeal [Update]

Autor: Sebastian van Bürk - Samstag 22. Januar 2011

Im letzten Jahr habe ich mich gefragt, was das Geschäftsmodell von heute Groupon, damals hier in Deutschland CityDeal ist. CityDeal ist seit Mai letzten Jahres von Groupon aufgekauft. Nun gibt es mehrere Hinweise auf das Erlösmodell.

Die eine Idee ist, dass Groupon sein Geschäftsmodell darauf basiert, dass nicht alle Kunden ihre Gutscheine einlösen und dadurch verdient. Und zusätzliche mit dem für die Gutscheine gezahlten Geld so lange arbeiten kann, bis der Gutschein wirklich eingelöst wird. Erst dann solle auch die Zahlung an den Anbieter fließen. So steht es zumindest in den Kommentaren auf dem Artikel bei deutsche-startups.de

Die andere Idee ist, dass die Erlöse bei Groupon durch eine direkte Provision je erzieltem „Deal“ passieren. So zu sehen auf Folie 4 dieser Präsentation bei slideshare. So sollen es um die 50% sein.

Wie seht ihr das?

Google wagt anscheinend auch einen Groupon Klon. Interssante Sache,  nachdem Ihr Kaufangebot letztens abgelehnt wurde.

[Update:]
International macht Groupon im Monat bis zu knapp 90 Millionen US$ Umsatz. Den Umsatz von Groupon hat im März TechCrunch hinterfragt.

[Update 2:]
CityDeal wurde von Groupon gekauft. Jetzt geht Groupon an die Börse. Für den IPO legt Groupon einige Zahlen offen. Unter anderem bei wired zum Nachlesen.

[Update 3:]
Dass nur 25% des eigentlichen Preises beim Anbieter ankommen, belegt dieser Artikel. Damit sollte nun jedem klar sein, wie Groupon seine Brötchen verdient. ;)


2 Antworten zu “Geschäftsmodell Groupon / CityDeal [Update]”

  1. anne sagt:

    das was du da schreibst sind keine ideen, oder hinweise, sondern genauso ist das geschäftsmodell.
    ist ja auch nicht wirklich schwer das zu verstehen…

  2. Sebastian sagt:

    Hey Anne,
    vielen Dank für Dein Kommentar.
    Welche von beiden Versionen meinst Du denn jetzt?

    a) Groupon bekommt vom Endkunden sofort das Geld und muss dem Anbieter erst bei Einlösen im Lokal das Geld für den jeweiligen Coupon weiterleiten (indirekter Gewinn durch Vergessen des Couons vom Nutzer)
    b) Groupon nimmt für jeden verkauften coupon eine Provision, leitet aber das Geld jedes gekauften Coupons weiter (direkter Gewinn durch Provision)

    Oder meinst Du es ist eine Kombination aus beidem?