Sebastian van Bürk

Gründer sind Marathonläufer – Teil 1

Autor: Sebastian van Bürk - Samstag 19. November 2011

Foto von: West Point Public Affairs

Die Disziplin des Marathonlauf hat einige Gemeinsamkeiten mit den Anforderungen an einen Gründer. So ist mir neulich beim Joggen aufgefallen, dass nur ein guter Läufer langsam laufen kann.

Nur ein guter Läufer kann gezielt langsam laufen.

Und das heißt nicht, dass ein schlechter Läufer schnell läuft! Und genausowenig heißt es, dass ein schneller Läufer gut ist. Nein, ein guter Läufer muss seine Geschwindigkeit kontrollieren können! Er muss, genauso wie ein Gründer auch, seine Grenzen kennen und sich seine Kräfte einteilen. Dazu geht ein Marathonläufer an seine Grenzen, hört dabei aber auf seinen Körper.

In einem Rennen läfust Du so, dass Du in der Gesamtzeit gut abschneidest. Als Gründer arbeitest Du so hart, dass Du lange durchhältst.
Du solltest genug schlafen. Für ein oder zwei Nächte kann man sich etwas mehr Stunden Arbeit am Produkt erkaufen. Aber auf Dauer sinkt Deine Produktivität, wenn Du müde und kaputt bist. Weg mit dem Irrglauben: viel hilft viel. Du kannst auch in wenig Zeit unglaublich effektiv sein und viel schaffen. Der gleichen Meinung ist das Buch „Do more faster“ aus dem TechStars Dunstkreis.
Weg mit dem Irrglauben, beim Start des Rennens den Fuß auf der Startlinie haben zu müssen. Ich starte von weiter hinten, und überhole oft Leute. Die sprinten zwar schnell los, haben aber nicht den langen Atem.

Ich möchte Dir in diesem und weiteren Artikeln meine Gedanken zu Gemeinsamkeiten zwischen Gründern und Marathonläufern zeigen. Und Heute habe ich angefangen mit: langsam laufen.


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