Sebastian van Bürk

Pinterest Geschäftsmodell

Autor: Sebastian van Bürk - Mittwoch 8. Februar 2012

Was ist Pinterest

Pinterest ist eine Plattform um einfach Inhalte zu teilen. Dabei können Bilder wie auch Videos mit anderen Benutzer von Pinterest ausgetauscht werden. Zum Teilen auf Pinterst ist zur Zeit noch eine Einladung notwendig. Das Anschauen von so genannten “Pins” ist aber schon jedem möglich.
Das geniale an dem Angebot von Pinterest ist die Einfachheit. Die Benutzung ist so simpel, dass es einfach ist, schnell Inhalte zu “pinnen”. Das pinnen bei Pinterest geht zum Beispiel über ein Browser Bookmarklet. Das wiederum ermöglicht es dem Nutzer die Plattform für vieles zu verwenden. Die Sammlung der eigenen Mode, die neusten leckeren Kochversuche oder halt Lustige Bilder aus dem Internet. Weitere Nutzungsmöglichkeiten beleuchtet The Next Web gut.
Die Zielgruppe der Teilenden, sind diejenigen, die Bilder und Videos kuratieren wollen. Das heißt Medien gut finden aber keine Lust oder Zeit haben dazu einen eigenen Blogartikel zu schreiben.
Die Zielgruppe der Konsumierenden, sind meist Personen die sich schnell, an einer Stelle inspiereren lassen wollen. Insgesammt liegt der Anteil der weiblichen Nutzer wohl bei ungefähr 70 Prozent.

Geschäftsmodell von Pinterest

Wie verdient Pinterest Geld? Bis heute wurde die Frage nach dem Geschäftsmodell von Pinterest vergeblich gestellt. Denn eine Antwort der Gründer blieb aus. Genauso haben sie auch nicht auf die Frage nach den Nutzerzahlen geantwortet.
Doch klar ist, dass Pinterest mittlerweile schon mehr Traffic bringt als Google+ und sich mittlerweile Shopanbieter selbst auf Pinterest tummeln.
Pinterests Geschäftsmodell scheint nun seit gestern aufgedeckt zu sein. Auch wenn das nicht langfristig das Geschäftsmodell von Pinterest ist, aktuell erhalten sie wohl Einnahmen indem Links zu Produkten durch Affiliate-Links ausgetauscht werden. Affiliate heißt, dass der Shopbetreiber erkennt woher der Käufer kommt. Dieser zahlt der Quelle dann eine Provision für die Vermittlung des neuen Käufers. Stark vereinfacht. Der Nutzer/Käufer bekommt hiervon nichts mit. Soweit also alles kein Problem, da keine störende Werbung eingeblendet wird. Doch ist zu sagen, dass bis heute die Nutzer von diesem Vorgehen nicht informiert wurden.

Es gibt übrigens auch schon genug Copycats, zum Beispiel:

Rechtliche Situation

Zusätzlich ist zu beachten, dass durch das pinnen rechtliche Probleme entstehen. Das Urheberrecht der gepinnten Inhalte wird nach Deutschen Recht verletzt. Und so wie es scheint ist Pinterest als Plattform relativ fein raus, und der Nutzer ist haftbar. Genauer hier nachzulesen, seht gut geschriebener Artikel.


2 Kommentare zu “Pinterest Geschäftsmodell”

  1. Christian sagt:

    Seit heute ist es offiziell. Jetzt ist es raußgekommen wie Pinterest sein Geld verdient: http://www.critch.de/blog/2012/02/08/jetzt-wissen-wir-wie-pinterest-com-sein-geld-verdient-heimlich-ausgetauschte-links/

  2. [...] noch nicht weißt, was das ist, empfehle ich diesen Beitrag. Gefällt mir:LikeSei der Erste, dem dieser post [...]

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